Presse

15.11.2011 | Thüringische Landeszeitung

Der Wutbürger ist auch egoistisch

„Wenn es darum geht, möglichst viele Wählerstimmen zu gewinnen, bedient sich wohl heute jeder Politiker schnell mal der einen oder anderen populistischen Floskel, um seine Idee oder Verheißung besser »rüberzubringen«. Der Mainzer Politikwissenschaftler Jürgen W. Falter sieht daher im Populismus »eine Rhetorik, die dem Volk nach dem Munde redet, an niedere Instinkte appelliert und einfache Lösungen für komplexe Probleme propagiert«.  Nein, widerspricht Klaus-Michael Kodalle, emeritierter Philosophieprofessor der Friedrich-Schiller-Universität Jena, dies greife zu kurz. Populismus gibt es in allen Bereichen unseres gesellschaftlichen Lebens, selbst in basisdemokratischen Bewegungen bis hin zum so genannten »Wutbürger«, vor dessen Verherrlichung der Berliner Journalist Hugo Müller-Vogg ausdrücklich warnt: »Der Wutbürger ist nämlich wie die meisten Menschen ein Egoist. Er denkt in erster Linie an seine eigenen Vorteile und Interessen; und die versucht er durchzusetzen.«  
 

THÜRINGISCHE LANDESZEITUNG vom 15.11.2011



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